| Kommentar: Angriff auf die Pressefreiheit? |
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Der Tagesspiegel berichtet über den Fotowunsch einer Senatorin. Der Vorgang ansich ist "leider" völlig normal und geschieht täglich in ungezählten Redaktionen.
Menschen, Firmen und Institution, über die berichtet wird, möchten diese Berichterstattung möglichst optimal nach den eigenen Wünschen gestaltet sehen. Und Menschen, Firmen und Institution, über die nicht berichtet wird, wären gerne in den Medien. Ob man das gut oder schlecht findet, sei mal dahingestellt. Verständlich ist es aus Sicht derer, über die berichtet wird, allemal. Es ist aber auch naiv, denn je mehr ich ein Medium nach meinen Wünsche beeinflusse, umso weniger wert wird dessen Inhalt. Anders gesprochen: Je weiter ich die redaktionelle Freiheit einschränke, umso mehr erhalte ich ein Werbeblättchen. Und wer von uns "liest" wirklich Werbeblättchen? Insofern hat der Tagesspiegel, wie man an den dort gezeigten Beispielen sehen kann, die richtige Reaktion gezeigt und bei derartigen Versuchen einfach auf den Artikel komplett verzichtet. Hier noch der Link zum Artikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/einflussnahme-auf-die-presse-die-verbotenen-bilder-der-senatorin/6024938.html |